Würzburger Mediengespräche 2017: "Das Spiel mit Angst und Wut – die Emotionalisierung von Wählkämpfen über die Medien."

Am 22. Mai 2016 um 18:00 Uhr gehen die „Würzburger Mediengespräche“ im Audimax der Universität Würzburg in die zweite Runde. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über Veranstaltung, Hintergründe und Gäste. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Gefühlte Wahrheit statt Fakten: Nach Donald Trumps Wahlsieg riefen Beobachter das postfaktische Zeitalter aus. Wie stark wird Wahlkampf mit Emotionen geführt und welche Rolle spielen die Medien dabei? Für die Diskussion dieser Fragen bei den Würzburger Mediengesprächen sind SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) angefragt. Außerdem werden der Chefredakteur der Main-Post, Michael Reinhard, der Chefredakteur des BR, Christian Nitsche, der Leiter von correctiv.org, Markus Grill und der Kommunikationsforscher Prof. Dr. Christian Schemer auf dem Podium vertreten sein.

Emotionen bringen Klicks und Auflage – geben Journalistinnen und Journalisten deshalb Politikern eine Bühne, die Angst und Wut schüren, statt auf Fakten zu setzen? Wie emotional müssen Politiker ihren Wahlkampf führen, um Bürger für neue Ideen zu begeistern? Wie verändern die sozialen Medien die Aufmerksamkeitsökonomie im Wahlkampf? Um diese und andere Fragen geht es am 22.5.2017 im Audimax der Neuen Universität in der von Dr. Gunther Schunk (Vogel Business Media) moderierten Diskussion zum Thema „Das Spiel mit Angst und Wut – die Emotionalisierung von Wahlkämpfen über die Medien“.

22.5.2017 – Audimax, Neue Universität, Sanderring 2 – 18:00 Uhr