Würzburger Mediengespräche 2017: "Das Spiel mit Angst und Wut – die Emotionalisierung von Wählkämpfen über die Medien."

Am 14. Juni 2017 gehen die „Würzburger Mediengespräche“ im Audimax der Universität Würzburg in die zweite Runde. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über Veranstaltung, Hintergründe und Gäste. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Gefühlte Wahrheit statt Fakten: Nach Donald Trumps Wahlsieg riefen Beobachter das postfaktische Zeitalter aus. Wie stark wird Wahlkampf mit Emotionen geführt und welche Rolle spielen die Medien dabei? Diese Fragen diskutieren bei den Würzburger Mediengesprächen der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU), der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Ralf Stegner, der Chefredakteur der Main-Post Michael Reinhard, der Leiter des Verifizierungs-Teams des Bayerischen Rundfunks (BR) Stefan Primbs und der Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Schweiger (Uni Hohenheim).

Emotionen bringen Klicks und Auflage – geben Journalistinnen und Journalisten deshalb Politikern eine Bühne, die Angst und Wut schüren, statt auf Fakten zu setzen? Wie emotional müssen Politiker ihren Wahlkampf führen, um Bürger für neue Ideen zu begeistern? Wie verändern die sozialen Medien die Aufmerksamkeitsökonomie im Wahlkampf? Um diese und andere Fragen geht es am 14.6.2017 im Audimax der Neuen Universität in der von Prof. Dr. Kim Otto moderierten Diskussion zum Thema „Das Spiel mit Angst und Wut – die Emotionalisierung von Wahlkämpfen über die Medien“.

14.6.2017, 18 Uhr – Audimax, Neue Universität, Sanderring 2