Am 4. Juli 2016 um 18:00 Uhr findet die Auftaktveranstaltung der „Würzburger Mediengespräche“ zum Thema „Lügenpresse“ im Audimax der Universität Würzburg statt. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über die Veranstaltung, das Thema und die Gäste. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich. Sie können sich hier direkt anmelden.

Die „Würzburger Mediengespräche“ sind eine jährlich stattfindende Veranstaltungsreihe in Würzburg. Die erste Veranstaltung findet im Juli 2016 statt. Ziel der Reihe ist es, aktuelle Themen aus Medien, Politik und Wirtschaft aufzugreifen, öffentlich zu diskutieren und so zum Diskurs in der Stadt Würzburg und darüber hinaus beizutragen.
Die Veranstaltungsreihe entstand aus einer Kooperation der Universität Würzburg mit der „Main-Post“, „Vogel Business Media“ und dem „Bayerischen Rundfunk“.

Zum Auftakt der Reihe soll das sinkende Medienvertrauen in Deutschland thematisiert werden. Das Wort „Lügenpresse“ machte zahlreiche Schlagzeilen und wurde sogar zum Unwort des Jahres 2014 erklärt. Vor allem auf den Demonstrationen der Pegida- und AfD-Anhänger wird der Begriff oft in Sprechchören skandiert und schallt von dort aus über die Fernsehbildschirme in die ganze Republik. Mit dem Begriff wird den etablierten „Mainstream-Medien“ unterstellt, ihre Berichterstattung sei politisch gefärbt und von oben gesteuert. „Lügenpresse“ ist gleichsam das Symbol für ein gestörtes Verhältnis der Bürger zu den Massenmedien und damit auch direkt zur Mediendemokratie.

Die Veranstaltung findet im Audimax der Universität statt. Zudem wird ein Web-Livestream eingerichtet, über den die Veranstaltung live auf den Internetseiten des BR, der Main-Post und der Universität verfolgt werden kann. Im Anschluss an die Diskussion findet im Lichthof der Universität ein Weinempfang statt.